Projekt Dialog 3

Prävention und Aufklärung von «Racial Profiling»

Flyer Projekt Dialog 3

In der Vergangenheit kam es bei Personenkontrollen verschiedentlich zu Konflikten zwischen dunkelhäutigen Personen und der Polizei. Die Kontrollierten fühlten sich diskriminiert und die Polizistinnen und Polizisten sahen sich bei der Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages eingeschränkt. Aus diesem Grund wurde im Sommer 2012 das Projekt Dialog gestartet, welches das Ziel hat, den Dialog zwischen der dunkelhäutigen Bevölkerung und der Kantonspolizei Bern zu fördern um Konflikte bei Personenkontrollen zu vermeiden. Gemeinsam wird die Vision verfolgt, dass der gegenseitige Umgang zwischen Personen dunkler Hautfarbe und der Polizei menschenwürdig und frei von Diskriminierung ist.

Die Projekte Dialog 1 und 2 zeigten, dass die Thematik auf beiden Seiten behutsam angegangen werden muss und Ressourcen in Anspruch nehmen.

Im Projekt „Dialog 3: Prävention und Aufklärung von Racial Profiling“ wird folgende Zielgruppe angesprochen:
Personen, die sich in der Stadt Bern von Racial Profiling betroffen fühlen oder betroffen sein könnten.

Das Projekt „Dialog 3: Prävention und Aufklärung von Racial Profiling“ hat mehrere Projektziele:

  • Das Projekt ermöglicht weiterhin Begegnungen zwischen der Kantonspolizei Bern und der dunkelhäutigen Bevölkerung sowie mit verschiedenen Migrationsgruppierungen und Communities.
  • Der offene Austausch fördert das gegenseitige Verständnis sowie den Abbau von gegenseitigen Vorurteilen.
  • Durch verschiedene Aktivitäten wird eine Sensibilisierung für die Thematik Racial Profiling angestrebt und eine Auseinandersetzung in den eigenen Reihen wird gefördert.
  • Vorhandene Konflikte werden angegangen und konkrete, nachhaltige Lösungsansätze entwickelt und wenn immer möglich umgesetzt (z. Bsp.: im Rahmen von Einzelfallgesprächen).

Das Hauptziel des Projekt „Dialog 3: Prävention und Aufklärung von Racial Profiling“ ist, noch breitere Kreise von betroffenen Personen anzusprechen. Die betroffenen Personen können ihre Erlebnisse entweder direkt beim gggfon oder direkt bei der Polizei (auf der Wache, via Telefon oder via Internet) melden. Für das Projekt «Dialog 3» wird eine anonymisierte und den Datenschutz respektierende Übersicht von bei der Kantonspolizei und bei gggfon eingegangenen Meldungen angestrebt.

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